„Erleuchtung gefällig?“ – Pilgern einmal anders

30.Apr.2016

Mit Wandern und Musik für mehr Inklusion

Wanderstrecke Detmold nach Xanthen

Wanderstrecke Detmold nach Xanthen

Der Jakobsweg hat Hochkonjunktur – Pilgern hat es bis auf die Kino-Leinwand geschafft. Wir beide, Arnold und Nico von Nicos Farm, bieten ein Kontrastprogramm: Fest verwurzelt in den Themen dieser Welt pilgern wir für ein lebenswerteres Diesseits.

Auch in diesem Jahr sind wir wieder zusammen unterwegs. Unser Ziel: Öffentlichkeit schaffen für Menschen mit Behinderungen und von deren pflegende Angehörige und gleichzeitig UnterstützerInnen für das Projekt Nicos Farm gewinnen. Vorrangiges Ziel des Vereins ist die Realisierung eines Wohnprojektes,
in dem die behinderten Kinder mit ihren Eltern in einer Gemeinschaft zusammenleben. Unsere alljährliche Wanderung ist Teil der Aktion “Inwendig Warm” nach einem Lied von Konstantin Wecker, der einer der Schirmherren des Vereins ist.

Dieses Jahr sind wir auf der Römer-Lippe-Route unterwegs. Los geht es heute in Detmold am Herrmannsdenkmal. Das Ziel ist – nach 300 km – der Ort Xanten. Besonders aufregend ist, dass wir diesmal in Kooperation mit Robert Kik wandern, der unter dem Namen “Robbe pilgert” bereits mehrmals durch Deutschland und einmal sogar bis zum Papst gewandert ist. Robbe und seine zwei- und vierbeinigen Freunde und Begleiter suchen genau wie wir die Öffentlichkeit. Ihr Anliegen ist es, auf die Krankheit ALS (an der unter vielen anderen auch der Astrophysiker Stephen Hawking erkrankt ist) hinzuweisen. In unserer Pilgertruppe ist jeder willkommen, sich anzuschließen – laufend oder rollend – auch unterwegs. Informationen zur Strecke und wo wir gerade sind, gibt es in der Facebookgruppe “Robbe pilgert mit Nicos Farm e.V.”.

 

Ein ganz besonderes Geschenk zur diesjährigen Aktion hat uns die Musikkabarettistin & Chansonnette Turid Müller gemacht. Sie hat einen Song zur Wanderung geschrieben. In „Auf die Socken“ geht es stellvertretend für viele andere Menschen mit Behinderung und deren Angehörige um unser Leben. Der Song basiert auf wahren Begebenheiten – und bringt zum Ausdruck, welche Hürden uns oft in den Weg gelegt werden und wie wir sie nehmen.
Viele Kreative haben an der Aufnahme von „Auf die Socken“ mitgewirkt. Bei den letzten Tonstudio-Aufnahmen für die Hymne zur Wanderung haben Ensemblemitglieder der inklusiven Theatergruppe “Minotauros Kompanie” der Elbe-Werkstätten GmbH unter der Leitung Olga Brandin und der an Taubheit grenzend hörgeschädigte Gitarrist Mischa Gohlke im Studio Basementrecords 54 Chor bzw. Gitarren-Riffs beigesteuert. Möglich gemacht hat das Song-Projekt die Spende des Theater Wendemut e.V, das schon länger zu den Unterstützern von Nicos Farm e.V. zählt.
Unter dem Motto „Im Rampenlicht statt unterm Teppich“ bringt das ausgezeichnete Theater Musiktheaterstücke zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Themen rund um Gesundheit und Gesellschaft auf die Bühne. Die fertige Version von “Auf die Socken” ist pünktlich zum Start der Wanderung veröffentlicht worden.

Wir freuen uns über jeden Post und jeden Medienbericht zu unserem Anliegen. Am meisten erreichen wir, wenn wir uns gemeinsam „Auf die Socken“ machen. Besucht uns und Robbe auf Facebook – oder noch besser: kommt vorbei und geht ein Stück mit uns. Die Streckenplanung findet ihr oben im Bild.

“Jeden Tag Silvester” werden Schirmherren

23.Jan.2016
Jeden Tag Silvester

Die Band “Jeden Tag Silvester”

Mit großer Freude können wir berichten, die Band “Jeden Tag Silvester” als Schirmherren für Nicos Farm gewinnen zu können.

JEDEN TAG SILVESTER atmen durch. Lassen los. Gleiten durch unsere Köpfe. Und alles fließt. Die vier jungen Herren aus Schleswig-Holstein spielen nachdenkliche, aber mitreißende Popmusik aus dem tiefsten Inneren. Sie begeisterten das Publikum bei umjubelten Support-Shows für Silbermond und Johannes Oerding. Ihre Gedanken sind klar und euphorisch, ätherisch und trotzdem grüblerisch. Die hymnenhaften Songs in der Tradition von Coldplay, The Killers oder der Söhne Mannheims sind die positive und lebensbejahende Antithese zum notorischen Stirnrunzeln des zweifelnden Nörglers. „Im Zweifel für den Zweifel“ sang eine andere bedeutende deutsche Indie-Band vor ein paar Jahren. Ist das Licht am Ende des Tunnels in Wahrheit also doch nur eine U-Bahn? JEDEN TAG SILVESTER – Bertram Ulrich (Gesang, Klavier), Niclas Jawinsky (Gitarre, Gesang), Till Krohn (Bass, Gesang) und Tom Rieken (Schlagzeug, Gesang) – sind vom Gegenteil überzeugt. Sie stehen mit Fackeln in der Hand am lichtdurchfluteten Höhleneingang und rufen: Wir können Giganten sein.

Lichtermeer 2015 in Dortmund

18.Okt.2015
ankündigung 2015

Lichtermeer 2015 in Dortmund

Wir laden recht herzlich ein zum jährlichen Lichtermeer Dortmund, dem Laternenlauf für und mit behinderten Kindern, ihren Familien und Freunden am 30. Oktober 2015 im Fredenbaumpark.

Der Treffpunkt ist auch dieses Jahr wieder am Big Tipi ab 17.30 Uhr. Dort werden die selbstgebastelten Laternen an die Kinder verteilt, die durch ihr Handicap nicht selber basteln können. Wer also noch basteln möchte, kann jetzt loslegen.

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Nicos Farm von startsocial gefördert

04.Okt.2015

Nicos Farm wird im Rahmen eines Ideen- und Projektwettbewerbs von startsocial mit einem Beratungsstipendium gefördert:

Ehrenamtlich Engagierte stark machen – startsocial fördert 100 soziale Initiativen mit Beratungsstipendien

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Lichtermeer 2015 in Hamburg

19.Aug.2015
20

Lichtermeer 2015

Am Freitag, den 30. Oktober 2015 ist es wieder soweit: Wie in jedem Jahr findet auch diesmal wieder – nunmehr zum siebten Mal – unser “Lichtermeer für Deutschlands behinderte Kinder” statt. Um 18 Uhr starten wir unseren Laternen- und Fackelzug auf dem Hamburger Rathausmarkt und verwandeln die Binnenalster wieder in ein Lichtermeer.

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Ich trage Dich ans Ende der Welt

13.Apr.2015
Ich Trage Dich ans Ende der Welt (Foto: Copyright Melanie Dreysse)

Ich Trage Dich ans Ende der Welt
(Foto: Copyright Melanie Dreysse)

Wir von Nicos Farm e.V. wollen die „Europäische Woche des Sports“ im September 2015 mit einer besonderen Kampagne bereichern: „Wandern auf dem Jakobsweg für Menschen mit und ohne Behinderung“! Bis zu 100 Teilnehmer aus mehreren europäischen Ländern sollen sich der Etappen-Wanderung vom 5. bis 11. September von Tricastela bis Santiago de Compostela über rund 145 km anschließen. Sowohl zum Etappenstart als auch am jeweiligen Etappenziel erfahren die Teilnehmer eine besondere Ehrung: sie werden von den galizischen Bürgermeistern empfangen oder verabschiedet. In jede dieser Zeremonien sind sportliche Auftritte eingebunden, vorwiegend präsentiert von Menschen mit Handicap, die so direkt am gesellschaftlichen Leben in Europa teilhaben! Bis zu 30 deutsche Teilnehmer möchten wir gern nach Galizien mitnehmen, darunter natürlich auch Nico in seinem Rollstuhl!

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Inklusionssong für Deutschland

13.Apr.2015

Die Initiative „Grenzen sind relativ“ setzt sich mit verschiedenen Projekten, Veranstaltungen und Aktionen für Inklusion ein. In diesem Rahmen hat die „Mischa Gohlke Band feat. Katrin Wulff“ den Song „andersSein vereint“ aufgenommen, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Das zugehörige Musikvideo wird ab Mitte Mai bei Youtube zu sehen sein. Initiator und Profimusiker Mischa Gohlke, selbst hörgeschädigt, wird den Song zusammen mit seiner Band in den nächsten Wochen bei verschiedenen Auftritten  präsentieren.

Mehr über den Song, die Band und das Projekt „Grenzen sind relativ“ findet ihr unter folgender Adresse:

www.grenzensindrelativ.de

Nicos Farm e.V. im Portrait

12.Apr.2015

Martin Steinmann hat uns begleitet und ein filmisches Portrait über den Verein erstellt.

Nicos Farm von Martin Steimann auf Vimeo.

So soll Nicos Farm aussehen

03.Nov.2014

Nicos Farm im Grundriss

Lange haben wir zusammen mit vielen Unterstützern nach einem passenden Ort gesucht, mit Verantwortlichen diskutiert und konzeptioniert. Nun wird es konkret.

In Amelinghausen sollen 45 barrierefreie Wohnungen entstehen, sowie ein Kompetenz- und Dienstleistungszentrum.

Das Projekt setzt Maßstäbe bezüglich Integration, Versorgungssicherheit und Selbstbestimmung, es orientiert sich konsequent an den Bedürfnissen der Nutzer. Die Kinder leben zunächst bei ihren Eltern, besuchen in Abhängigkeit von Alter und individuellem Grad der Behinderung Schulen in der Umgebung und/oder die eigene Tagesförderung. Zu einem selbst bestimmten Zeitpunkt können sie dann in eine eigene Wohnung oder eine Wohngruppe auf dem Gelände wechseln. Ein Teil der Wohnungen soll an ältere Menschen vermietet werden, so dass am Ende ein Mehrgenerationen-Projekt entsteht.

Lichtermeer 2014 in Hamburg

03.Nov.2014

Das Lichtermeer 2014 in Hamburg

Wie bereits schon traditionell am letzten Freitag im Oktober leuchtete zum sechsten Mal das Lichtermeer rund um die Hamburger Binnenalster. Mehrere hundert Menschen versammelten sich, um ein Zeichen für Kinder mit Behinderung und die besondere Situation ihrer Familien zu setzen.


Trotz des gleichzeitig stattfindenden Halloweenfestes füllte sich der Rathausmarkt mit Laterneläufern und Gästen. Gegen 18 Uhr, nachdem anschließend Groß und Klein mit Laternen, Fackeln oder Diodenlichtern versorgt waren, konnte der Marsch um die Binnenalster beginnen.

Besonderen Beifall fanden wie üblich die vielen schönen selbst gebastelten Laternen. Ob Drachen, Enten, Gänse oder Pfesel, der reinste Lichterzoo stapfte da durch Hamburg.

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